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Herbstlicher Leckerbissen: Ravioli mit Steinpilz-Kürbis-Füllung

4. Oktober 2013

Steinpilze gefunden, Kürbis im Vorrat gehabt, beides kombiniert, genussreich gespeist. Das ist die Kurzversion eines vergnüglichen Samstags. Ausführlich geht die Geschichte so:

Irgendwo in einem Stadtteil in Bayreuths Süden sind gelegentlich Steinpilze anzutreffen – immer dann, wenn die anderen Frühaufsteher am Wochenende langsamer waren als ich selbst 😉 Zwei kindskopfgroße Hokkaidokürbisse hatte ich noch im Vorrat und die weltbeste Nudelteigausrollerin hatte schon die ganze Woche gequengelt: „Papa, wir müssen mal wieder Pasta selber machen!“

Wir haben also Nudelteig nach diesem Rezept zubereitet und dann zum Ausruhen in den Kühlschrank gelegt. Inzwischen Kürbis waschen und grob zerkleinern. Mit einer Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, dann mit wenig Gemüsebrühe weichkochen und pürieren. Steinpilze  klein schneiden und in Butter anbraten, unter die Kürbismasse mischen. Falls man zu viel Gemüsebrühe erwischt hat, löffelweise mit Paniermehl ergänzen und ein bisschen anziehen lassen – die Masse soll schließlich nicht vom Pastateig herunterlaufen. Ich habe nur ein kleines bisschen Salz und Zitronenpfeffer hinzugefügt, weil ich das volle Pilz-Kürbisaroma erhalten wollte.

Dann den Nudelteig ausrollen und in passendem Abstand mit einem Teelöffel Kürbisfleisch darauf setzen. Eine zweite Teigplatte darauf legen und mit einem Teigrädchen oder einer passenden Form ausstechen, mit einer Gabel den Teigrand festdrücken. Die fertigen Nudeln zwei bis drei Minuten in heißem Wasser sieden lassen, wenn sie schwimmen, herausnehmen und warm stellen. Inzwischen haben wir noch Sabeiblättchen aus dem Garten geholt, in Streifchen geschnitten und in heißer Butter einmal aufschäumen lassen. Über die Ravioli gießen und genießen!

PS: Ich rechne bei hausgemachten Pasta 100 Gramm Mehl und ein Ei pro Esser. Für fünf Personen sollte ein Hokkaidokürbis reichen. Wir hatten sowohl fertige Ravioli als auch Kürbisfleisch übrig. Die Nudeln gut abtropfen lassen und einzeln einfrieren. Das Püree schmeckt auch kalt als Brotaufstrich sehr gut.

From → Kochen

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