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Die beste Pizza der Welt

19. Oktober 2015

Keine Ahnung, wo die beste Pizza der Welt gebacken wird, aber meine Version ist schon ziemlich perfekt! Genug der Hochstapelei, hier geht’s zum Rezept:

500 Gramm Weizenmehl mit einem Würfel frischer Hefe, einem Teelöffel Salz und 350 ml warmem Wasser zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Unter einem Tuch zirka eine Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen etwa verdoppelt hat.

Inzwischen den Belag vorbereiten. Zwei Knoblauchzehen schälen und fein hacken, frisches Basilikum fein schneiden. Knofel in wenig Öl anbraten, Basilikum und eine Dose passierte Tomaten zufügen und etwa zehn Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den aufgegangenen Teig nochmal kurz durchkneten und in vier Portionen teilen. Weitere 30 Minuten gehen lassen. Inzwischen den Pizzastein im Ofen auf höchster Stufe vorheizen. Dann die erste Teigportion zu einem gleichmäßig dünnen Fladen ausrollen und mit der Tomatensauce bestreichen. Eine Kugel Mozzarella zerzupfen und auf dem Teig verteilen, Scheiben einer frischen Tomate ebenfalls verteilen und mit frisch geriebenem Parmesan und eventuell fein gehacktem Oregano bestreuen. Bei meiner Kombination aus Ofen und Pizzastein dauert es etwa acht Minuten, bis diese Pizza fertig ist – ein knuspriger, dünner Boden mit einem krossen Rand und immer noch saftigem Belag. Obendrauf noch ein paar Basilikumblättchen  – perfekt, wie ich es mag!

Während die erste Pizza im Ofen brutzelt, rolle ich die zweite Portion Teig aus und belege sie. Das hat den Vorteil, dass die Gäste sich das erste Stück schon teilen können, während das zweite gart. Wer genug Backbleche besitzt, kann auch die einzelnen Pizzen vorbacken, auf einem Blech zwischenlagern und beim Erscheinen der Gäste in zwei Minuten fertigstellen. 

Beim Belag sind keine Grenzen gesetzt: Salami, Schinken, Scheiben vom Bergkäse, Artischockenherzen (aus dem Glas), Oliven und Meeresfrüchte, was schmeckt, ist erlaubt. Und ja: Dosentomaten sind erlaubt!

PS: Bei meiner Version der perfekten Pizza ist der Boden hauchdünn und richtig kross, der Belag aber noch saftig. Wer mehr Boden möchte, rollt einfach den Teig nicht so dünn aus und lässt ihn vor dem Belegen noch einmal zehn Minuten gehen.

PPS: Ich verwende den Pizzastein von Weber, der auch auf meinen Kugelgrill passt, für Pizza und Flammkuchen auch im Backofen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

From → Kochen

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