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Pastinaken-Apfel-Suppe mit Brezencroutons

11. Januar 2016

Wenn ich „Süppchen“ auf einer Speisekarte lese, werde ich immer ein wenig traurig: Wann ist uns eigentlich eine kräftige Suppe abhanden gekommen? So wie sie Oma früher gekocht hat: Ein Huhn stundenlang in Gemüse und Wasser auskochen, oder ein paar Markknochen bis aufs Letzte ausreizen? Das waren Kraftspender und Gesundmacher ohnegleichen! An diesem verregneten Montag habe ich eine Suppe gekocht, die zwar deutlich schneller zubereitet ist als Omas Meisterwerke – aber ordentlich Wumms hat die auch …

Schon öfter habe ich mich von der Zeitschrift „köstlich vegetarisch“ inspirieren lassen. Auch heute mal wieder. Ich habe zuerst drei große Zwiebeln gewürfelt und in reichlich Butterschmalz glasig angeschwitzt. Ein knappes Pfund Pastinaken würfeln, die selbe Menge Elstar-Äpfel (die wachsen bei uns im Garten; wer einkaufen muss, sollte zu säuerlichen Äpfeln greifen) entkernen und alles grob schneiden. 

Pastinaken zu den Zwiebeln geben, bei mittlerer Hitze drei bis vier Minuten garen. Eine fein geschnittene Knoblauchzehe zufügen, die Apfelstückchen hinterher und alles weiter sanft anschwitzen. Mit einem knappen Liter Gemüsebrühe aufgießen, 15 Minuten in geschlossenem Topf köcheln lassen. Mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten. Danach einen Becher Sahne einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen zwei oder drei Laugenbrezen vom Vortag in 0,5 Zentimeter starke Scheiben schneiden, in wenig Butterschmalz knusprig braten.  Zum Servieren fein geschnittene Petersilie über die Suppe streuen, Croûtons dazugeben. Voila, haben wir eine säuerlich-süße Suppe, die das erdige Pastinakenaroma mit der Leichtigkeit des Apfels verbindet! Dazu die knusprigen Brezelstückchen – da kann’s draußen ruhig regnen…

PS: Im Originalrezept werden die Croûtons mit Cayennepfeffer gewürzt. Ich habe darauf verzichtet und stattdessen die Suppe mit einem scharfen Currypulver gewürzt. Das setzt einen tollen aromatischen Akzent zur Süße der Pastinaken. 

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From → Kochen

3 Kommentare
  1. christinawaitforit permalink

    Mhmmm, das muss ich unbedingt mal probieren.

    Liebe Grüße wünscht Christina von
    http://christinawaitforit.com

    • Da es eine süße Suppe ist, könnte sie dir tatsächlich schmecken – habe gerade auf deinem Blog bisschen gestöbert. Sind ja viele Süßigkeiten drauf 😉

      • christinawaitforit permalink

        Hihi, das stimmt. Ich kann leider nicht ohne Süßes ☺️

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