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Schwertfischsteaks mit Safran-Vinaigrette

8. Mai 2016

Man sollte viel mehr Fisch essen! Ich liebe die Flossenviecher – das fängt an beim Karpfen (der in Sachen Ökobilanz ohnehin das Nonplusulta sein soll!) an und geht über Forelle und Saibling bis zu praktisch allen Arten von Meeresgetier (Muscheln, Tintenfisch, Garnelen, Brassen, undundund). Einfach köstlich. Seit ich meinen wunderbaren neuen Gasgrill (ist eigentlich eher eine Outdoorküche als ein bloßer Grill) besitze, habe ich vier Wochen häufiger gegrillt als im ganzen Jahr zuvor. Der Fischhändler meines Vertrauens in Bayreuth hat mir neulich Schwertfisch angeboten. Habe natürlich sofort zugegriffen, schon weil Hemingway sehr mag („The old man and the Sea“).

Ein passendes Frühlingsrezept habe ich bei Jamie Purviance gefunden: die Schwertfischsteaks werden mit einer Safran-Vinaigrette zubereitet. Als Topping gibt’s eine Gremolata oben drauf.

Für die Gremolata einfach ein paar Stängel glatte Petersilie mit der Schale einer Zitrone mischen, salzen und pfeffern und kalt stellen.

Für die Vinaigrette habe ich Safranfäden in frisch gepresstem Zitronensaft aufgelöst. Die Flüssigkeit sollten kräftig gelb sein, ein paar Fadenstückchen dürfen noch sichtbar sein. Es zählt sich übrigens aus, wenn man echten persischen Safran bekommen kann – der ist dem Zeug aus dem Kaufhaus aromatisch meilenweit voraus.

Dann möglichst fein geschnittene Schalotten, einen guten Schuss Honig, 2 TL Dijonsenf und den Rest der abgeriebenen Zitronenschale untermischen, salzen und pfeffern.

Die Schwertfischsteaks auf beiden Seiten mit der Vinaigrette bestreichen und bei direkter Hitze (ca. 250 Grad) auf den Grill legen. Ich habe meine Steaks nach zwei Minuten gewendet und dann weitere zwei Minuten gegrillt. Danach waren sie im Kern gerade nicht mehr glasig – anders als Thunfisch mag ich Schwertfisch am liebsten, wenn er knapp durch ist.

Zum Anrichten die Steaks mit der übrig gebliebenen Vinaigrette und der Gremolata beträufeln, dazu einen grünen Salat (Frisee oder Endivien passt mit seiner leichten Bitternote hervorragend!) servieren.

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From → Kochen

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