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Schnelle Gemüsepasta

6. Oktober 2016

Manchmal muss es schnell gehen in der Küche. Weil man sich beim Einkochen des frisch geernteten Obstes aus dem Garten verschätzt hat. Weil man sich beim Kaffeetrinken verquatscht hat. Weil man aus irgendeinem anderen Grund plötzlich nur noch eine halbe Stunde Zeit hat, bis die Kinder aus der Schule anrücken und gefüttert werden wollen. Dann ist es gut, wenn ein bisschen Grünzeug im Kühlschrank herumliegt.

Ich habe eine dicke Stange Lauch geputzt, gewaschen und in dünne Scheiben geschnitten. Eine gute Handvoll Tomaten entkernt und in grobe Stücke geteilt. Eine Zwiebel fein würfeln. Währenddessen Wasser zum Kochen bringen, ordentlich salzen und Pasta hineingeben. Ich hatte Muschelnudeln, Farfalle würden auch gehen (die Nudeln sollen flächig sein, damit sie den Gemüsesud gut aufnehmen können). Wenn das Wasser kocht, die Nudeln hineingeben. Gleichzeitig eine Pfanne erhitzen und sämtliche Gemüsestücke mit wenig Öl anschwitzen.

Die Pasta benötigt etwa zehn Minuten Garzeit, dann ist auch das Gemüse fertig. Wenn’s richtig schnell gehen soll, einfach ein wenig Brühpulver über die Nudeln geben, mit Nudelwasser aufgießen und zum Schluss die Pasta in die Pfanne, frisch gehackte Petersilie dazu, alles verrühren und servieren.

Um das Gericht ein wenig gehaltvoller zu machen, kann man wahlweise gewürfelten Feta, fein geriebenen Parmesan oder grob geraspelten Scamorza dazugeben. Ist in etwa einer Viertelstunde oder höchstens 20 Minuten zubereitet und kann nahezu endlos variiert werden. Statt Käse könnte man in Streifen geschnittenen Schinken oder Salamiwürfelchen unterheben. Veggies wählen statt Wurst geräucherten Tofu und verzichten dann auf den Scamorza, der ja auch schon geräuchert ist. In einer anderen Variante habe ich statt des Porrees fein geschnittene Fenchelspalten verwendet und das Gemüse mit einem kräftigen Schuss Pernod aufgekocht. Und im Sommer können wir Zucchini und Karotten oder auch frisch geerntete zuckersüße Erbsen verwenden. Statt Gemüsebrühe müssten passierte Tomaten ebenfalls ganz gut passen.

Nur frische Zutaten und trotzdem extrem schnell fertig – eine feine Sache. Aber schön langsam und meditativ ein komplettes Menü zu köcheln, das hat schon auch seinen Reiz!

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From → Kochen

2 Kommentare
  1. Irgendetwas findet sich immer für die schnelle Pasta, mache ich genauso.

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