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Pommes aus dem Backofen. Oder: Wie ich lernte, Matsch zu mögen

15. Januar 2017

Auf  der Suche nach einer fettarmen Pommesvariante (die Chefin mag Frittiertes eh nicht so gern) haben wir uns vor einigen Jahren bereits dafür entschieden, Kartoffeln in Spalten zu schneiden, mit einer Gewürz-Öl-Mischung dünn einzustreichen und dann bei etwa 220 Grad im Ofen zu backen. Funktioniert toll und schmeckt wunderbar. Dasselbe habe ich auch schon mit Süßkartoffeln gemacht – werden nicht ganz so knusprig, aber geht schon noch. Jetzt hatte ich noch einen Riesenkürbis übrig, den ich beim Foodsharing vor der Mülltonne retten konnte. Und was macht der undankbare Kerl? Statt knuspriger Pommes gab’s Matsch aus dem Ofen.

Üblicherweise bereiten wir unsere Pommes oder Wedges so zu: Kartoffeln in Streifen oder Spalten schneiden, kurz abwaschen und gut trocken tupfen. Aus Speisestärke, Paprikapulver, Thymianblättchen und Olivenöl eine Paste herstellen und die Kartoffeln darin wälzen. Für ein Blech benötigen wir etwa 2 EL Öl, also ziemlich wenig. Dann die Kartoffeln auf dem Blech so ausbreiten, dass sie sich nicht berühren, 20 bis 25 Minuten bei 220 Grad backen, fertig. Erst kurz vor dem Verzehr salzen.

Nach einer kurzen Recherche auf diversen Internetseiten war ich guten Mutes, nach diesem Rezept auch meinen Kürbis zu Pommes verarbeiten zu können. Alles so gemacht wie beschrieben, lediglich die Würzmischung habe noch zusätzlich mit ein paar Chiliflocken und ein wenig Knoblauch angereichert. Dann ab in den Ofen. Kurz gesagt: Es war eine Pleite.

Statt knuspriger Stäbchen hatte ich labbrige Würmchen auf dem Blech. Ich habe dann ein Kürbispüree daraus gemacht, das zwar sehr gut geschmeckt hat, aber eben keinerlei Ähnlichkeit mit den erwünschten Pommes hatte. 

Chefin meinte, es könnte am Kürbis gelegen haben. Leider weiß ich die Sorte nicht. Er ist etwa eiförmig, wiegt knapp 5 kg und hat eine hellgelbe, fast weiße Schale. Das Fruchtfleisch ist weich, schön gelb und schmeckt im Rohzustand fein süß. Zwei kleinere Kollegen von dem Trumm habe ich zu Suppe und Püree verarbeitet, was keinerlei Probleme machte. Hat jemand eine Idee, was ich falsch gemacht haben könnte?

From → Kochen

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