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Fingerfood an einem Sommerabend

9. Juli 2017

Jeder kennt die schlauen Sprüche a la „Wer viele kleine Schritte tut, bekommt auch eine große Reise hin“ oder „Kleinvieh macht auch Mist“. Ich habe mal versucht, meine Familie mit Fingerfood satt zu kriegen. Drei Rezepte sind es wert, hier vorgestellt zu werden:

Etwas aufwändig, aber superlecker sind Cheddarscones mit Lachsfüllung. Das Rezept dafür habe ich auf Youtube bei Sallys Welt gesehen. Für den Teig braucht man 125 g kalte Butter, 450 g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 Eiweiß, 1/2 TL Salz, 150 g geriebenen Cheddarkäse und 200 ml Milch.

Zunächst die Zutaten vermengen, die Milch erst zum Schluss einrühren. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche drei Zentimeter dick ausrollen und mit einem passenden Förmchen Kreise von vier Zentimetern Durchmesser ausstechen. Das übrige Eigelb mit ein wenig Milch verquirlen, die Kreise damit bestreichen und mit Sesam bestreuen (ich habe den Sesam weg gelassen), anschließend bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Laut Sallys Welt soll man aus dieser Teigmenge 50 Stück bekommen, ich habe nur 29 zustande gebracht.

Während die Scones backen, habe ich die Lachscreme gemacht: 200 g geräucherten Bio-Lachs mit der selben Menge Frischkäse und einem halben Becher Creme fraiche sowie ein paar Zweiglein frischen Dill pürieren. Mit Pfeffer abschmecken.

Die abgekühlten Scones quer halbieren und jeweils einen Teelöffel Lachscreme darauf setzen. Schmecken schön würzig.

Neben diesen Käsescones habe ich noch Kräuteromelette gebacken: Pro Person rechne ich jeweils 1 Ei und 1 gehäuften EL Mehl. Verquirlen und Milch zufügen, bis ein dünnflüssiger Teig entsteht. Dann Kräuter untermischen, ich habe bisschen Rucola, Petersilie, Schnittlauch und ein paar Blätter Löwenzahn verwendet. Aus dem Kräuterteig dünne Omelettes backen. Ich habe drei Stück aufeinander gestapelt und zu mundgerechten Dreiecken geschnitten, könnte aber auch als kreisrund ausgestochenes Türmchen gut aussehen. Lauwarm servieren.

Als „dritten Gang“ in meinem Häppchenmenü habe ich Leberwurst auf Pumpernickel gereicht. Das geht am schnellsten und schmeckt super. Dazu braucht man vom Metzger des Vertrauens eine gute Leberwurst. Kleine Gewürzgurken möglichst fein würfeln, unter die Wurstmasse geben und mit ein paar Tropfen der Gurkenflüssigkeit aus dem Glas glattrühren. Je einen Teelöffel der Masse auf einen Pumpernickeltaler geben und mit einer Gurkenscheibe krönen.

Wir haben von jeder Sorte drei Stück gegessen, dazu gab es einen frisch geernteten Pflücksalat mit Frühlingszwiebel-Vinaigrette. Und einen gut gekühlten Rose vom Weingut Bretz.

From → Kochen

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