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Speckknödel mit Spinat

8. Dezember 2017

Knödel, Klöße, Kniedla oder Gließ: Die Kartoffelbällchen sind „das“ fränkische Grundnahrungsmittel. Man kann sie auf verschiedenste Weise zubereiten: als rohe Klöße, als Halb & Halb, als seidene Klöße, auf Thüringer Art oder als Coburger Rutscher.  Mindestens so wichtig wie die passende Mischung des Kartoffelteigs ist auch die Füllung: In Bayreuth soll es ein legitimer Scheidungsgrund sein, wenn die Liebste die „Bröggala“ vergisst. Das sind frisch geröstete Brotwürfel, die einen knusprigen Kern im samtigen Kloßteig bilden.

In meinem Bestreben, klassische Gerichte auf etwas andere Weise zuzubereiten, habe ich diesmal eben zum Kloß gegriffen. Normalerweise verwende ich je zur Hälfte gekochte und frische Kartoffeln. Die werden grob gerieben, aus den frischen Erdäpfeln presse ich Flüssigkeit und Stärke aus und mische dann beides mit der soeben gewonnenen Kartoffelstärke zu einem Teig.

Für die Füllung habe ich geräucherten Speck fein gewürfelt und zusammen mit einer Zwiebel angebraten. Mit reichlich frischem Thymian und Pfeffer würzen, Salz bringt der Speck genug mit. Ein wenig abkühlen lassen. Vom Teig jeweils geleich große Portionen für die Klöße abteilen, in der hohlen Hand flach drücken und in die Mitte einen Löffel der Speck-Zwiebel-Mischung setzen. Dann den Teig um die Füllung herum schließen und zu einer gleichmäßigen Kugel rollen.

In sanft siedendem Wasser (es soll nicht sprudelnd kochen) gar ziehen lassen. Das dauert je nach Größe der Bällchen 15 bis 20 Minuten.

Inzwischen habe ich zwei Schalotten und eine Knoblauchzehe gewürfelt und in der Pfanne angedünstet. Spinat gründlich waschen und in die Pfanne gegeben, zusammenfallen lassen. Mit Gemüsebrühe und einem Schuss Weißwein ablöschen und ein paar Minuten gar ziehen lassen. Das geht wirklich schnell.

Zum Servieren ein Spinatbett im Teller herrichten, Klöße darauf setzen und mit dem Gemüsesud begießen. Guten Appetit!

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From → Kochen

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