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Bratwurst im Kräuterpfannkuchen

30. August 2018

Oberfranken gilt als „Land der 1000 Biere“ – tatsächlich stellen unsere Brauer sogar um die 1600 Sorten her. Ähnlich großartig dürfte die Bratwurst-Vielfalt in der Region sein. Bier und Bratwurst verführen mich daher immer wieder zum Experimentieren in der Küche. Beim jüngsten Versuch habe ich Wurst, Kräuter und Pfannkuchen kombiniert.

Beim Metzger des Vertrauens leuchteten Chilibratwürste appetitlich orangerot in der Auslage. Also habe ich zu den gewöhnlichen „halbgroben“ und feinen Bratwürsten noch ein Paar der scharfen mitgenommen.

Zuerst habe ich Pfannkuchenteig angesetzt: einen gut gehäuften Esslöffel Mehl pro Pfannkuchen in eine tiefe Schüssel geben, mit Milch und Eiern zu einem gut flüssigen Teig verrühren. Anschließend habe ich reichlich Petersilie, Schnittlauch, Rucola und Giersch sehr fein geschnitten und unter den Teig gemischt. Die Masse sollte dann etwa eine habe Stunde ruhen.

Während dieser Zeit kann die Füllung der Pfannkuchen vorbereitet werden: Ich habe zwei Karotten, eine Handvoll Pilze, eine Stange Lauch und ein paar frische Tomaten gewürfelt und in der Pfanne kurz gedünstet. Beiseite stellen und warm halten.

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Ehe die Pfannkuchen gebacken werden, habe ich den Teig nochmal gut durchgerührt. Dann dünne Fladen backen und bis zum Servieren warm halten. Während ein Pfannkuchen nach dem anderen entsteht, die Würste schön kross braten. Zum Servieren gebe ich auf eine Hälfte des Pfannkuchens etwas von der Gemüsemischung und lege eine Wurst darauf, dann locker einrollen und reinbeißen!

Dieses Gericht lädt zum Spielen ein: Für die Gemüsefüllung ist erlaubt, was schmeckt (oder was gerade im Vorrat ist). Je nachdem, welche Wurst verwendet wird, ergeben sich die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Und nicht zuletzt können die Pfannkuchen mit anderen Kräutern (oder ganz ohne) zubereitet werden. Wer einen Teil der Milch durch Bier oder Mineralwasser ersetzt, bekommt einen ganz besonders fluffigen Teig (wegen der Kohlensäure).

From → Kochen

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